Anfang der 60er Jahre erkannten deutsche Fachkreise, dass sich die Entwicklung moderner und innovativer Verpackungen über einen Verpackungswettbewerb fördern und stimulieren lässt. In der Folge wurde 1963 der „Deutsche Packungs-Wettbewerb“ vom Beirat der Rationalisierungsgemeinschaft Verpackung (RGV) gegründet.
Die erste Preisverleihung fand im gleichen Jahr statt und war von Anfang an ein großes und öffentliches Event. 1996 übernahm das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) die Verantwortung für den inzwischen in „Deutscher Verpackungspreis“ umbenannten Wettbewerb. Seit 1997 werden die Siegerinnen und Sieger des zu internationaler Bedeutung herangewachsenen Wettbewerbs auf großer Bühne im Rahmen der FACHPACK ausgezeichnet und gefeiert. In den Nicht-FACHPACK-Jahren bittet das dvi die Teams hinter den siegreichen Innovationen zu einem besonderen Branchenevent nach Berlin – so auch 2026.
Die Eckdaten heute
Was vor 63 Jahren als nationale Initiative entstand, hat sich über die Jahre und insbesondere seit der Jahrtausendwende zur größten und materialübergreifenden Leistungsschau rund um die Verpackung in Europa entwickelt. Eine jährlich neu zusammengestellte und über zwei Dutzend Köpfe starke, unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten prüft in einer zweitägigen Sitzung alle eingereichten Innovationen persönlich nach festen und transparenten Kriterien. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland. Sie können Produkte, Prototypen und Konzepte materialübergreifend in zehn Kategorien von Design über Warenpräsentation, Logistik & Materialfluss, Digitalisierung und Nachhaltigkeit bis hin zu Maschinen und Software einreichen. Für den studierenden und schulischen Nachwuchs gibt es eine eigene Kategorie, die jedes Jahr mit spannenden und sehr kreativen Lösungen aufwartet.