19. November 10:00 – 11:00 Uhr: Recyclingfähigkeit im Rahmen der PPWR
Wie wird die Recyclingfähigkeit durch die PPWR definiert – und wie wird sie künftig praktisch bewertet?
Diese Fragen sind derzeit noch nicht vollständig geklärt. Die PPWR legt bereits die grundlegenden Anforderungen fest, die konkreten Kriterien und die Methodik zur Bewertung der Recyclingfähigkeit werden jedoch erst durch weitere Rechtsakte der Europäischen Kommission konkretisiert. Wie können sich Unternehmen also schon heute vorbereiten, um bei Inkrafttreten der entsprechenden Anforderungen bestmöglich aufgestellt zu sein?
In diesem Vortrag werden die wichtigsten Eckpunkte der Recyclingfähigkeitsvorgaben der PPWR erläutert und die geplante Entwicklung der Anforderungen bis 2030 und darüber hinaus vorgestellt.
Darüber hinaus werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie Unternehmen bereits heute aktiv werden können: Welche Informationen und Daten sollten von Lieferanten eingefordert werden? Welche Verpackungsdaten sollten intern systematisch erfasst werden? Und wann kann eine praktische Prüfung der Recyclingfähigkeit sinnvoll sein?
Ziel ist es, Unternehmen einen praxisnahen Überblick zu geben und aufzuzeigen, welche Schritte bereits heute sinnvoll sind, um zukünftige Anforderungen frühzeitig zu erkennen und die eigene Verpackungsentwicklung entsprechend vorzubereiten.
Im Talk sprechen wir unter anderem über:
- die Anforderungen an die Recyclingfähigkeit von Verpackungen im Rahmen der PPWR
- die praktische Bewertung und Prüfung der Recyclingfähigkeit in der Verpackungsentwicklung
- die Daten und Informationen, die Unternehmen bereits heute für zukünftige Nachweispflichten erfassen sollten
- konkrete Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung auf die Recyclingfähigkeitsanforderungen ab 2030
Referenten:
- Ing. Michael Krainz, Projektleiter -OFI (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik)
- Barbara Zottl, MSc, Projektleiterin -OFI (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik)