• 18.02.2026
  • Artikel

    Packaging Machinery Conference 2026: Praxis statt Buzzwords, Lösungen statt Visionen

    Die Packaging Machinery Conference 2026 bringt am 16. und 17. Juni in Nürnberg Entscheider aus Maschinenbau, Verpackungsindustrie und Anwenderseite zusammen. Im Fokus stehen konkrete Antworten auf zentrale Themen und damit Lösungen, die Produktstrategien und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig prägen.
    Bunte Würfel mit der Aufschrift „Packaging Machinery Conference“
    Die Packaging Machinery Conference 2026 am 16. und 17. Juni in Nürnberg vernetzt Maschinenbauer, Verpackungsindustrie und Anwender.

    Wer 2026 im Verpackungsmaschinenbau gestalten will, braucht belastbare Antworten auf die wichtigsten Technologie- und Markttrends wie Modularität, alternative Packmittel, Regulierung, Servitization und KI-Integration. Die Packaging Machinery Conference 2026 bündelt diese und weitere Themen praxisnah und entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und macht Nürnberg am 16. und 17. Juni zum Ort, an dem aus Fragen konkrete nächste Schritte werden. Im Fokus stehen Entscheidungen, die Produktportfolios und Wettbewerbsfähigkeit der nächsten Jahre bestimmen. „Der Austausch spielt eine ganz entscheidende Rolle. Denn die Anforderungen werden durch Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, neue Materialien und regulatorische Vorgaben komplexer. Und ganz besondere beim Thema Digitalisierung ist es wichtig, endlich die sogenannten Datensilos aufzubrechen. Kein Unternehmen kann diese Herausforderungen isoliert lösen“, bringt es Philip Bittermann, Chefredakteur, neue verpackung, auf den Punkt.

    In diesem Jahr geht die PMC in die dritte Runde und findet erstmals im Nürnberger Messezentrum statt und wird gemeinsam von der FACHPACK, Ultima Media (neue verpackung) und dem Packaging Valley veranstaltet. Dadurch stellt sich die Branchenplattform noch breiter auf. „Nürnberg ist als FACHPACK-Standort ein zentraler Treffpunkt der europäischen Verpackungsindustrie. Die Kombination aus starker industrieller Tradition, kurzen Wegen zu führenden Maschinenbauern und einem praxisnahen, innovationsaffinen Fachpublikum macht den Standort ideal für die Packaging Machinery Conference“, sagt Bittermann.

    Der Mehrwert des Events liegt vor allem im Ausbau des Netzwerks: Die Community wächst enger zusammen und vernetzt Maschinenbau, Verpackungsindustrie und Anwenderseite noch stärker als zuvor. „Maschinenbauer profitieren enorm davon, wenn sie mit Verpackungsherstellern, Markenartiklern oder auch dem Handel ins Gespräch kommen. Erst diese ganzheitliche Perspektive führt zu Lösungen, die am Markt Bestand haben. Außerdem hilft der Austausch, Entwicklungszyklen zu verkürzen und Fehlentwicklungen zu vermeiden. Wenn alle Beteiligten frühzeitig an einem Tisch sitzen, entstehen robustere Entscheidungen – und genau dieses Verständnis wollen wir mit der Packaging Machinery Conference fördern“, betont Bittermann.

    Philip Bittermann, Chefredakteur neue verpackung
    „Kein Unternehmen kann die aktuellen Herausforderungen isoliert lösen“, sagt Philip Bittermann, Chefredakteur, neue verpackung.

    Wer auf der PMC 2026 besonders profitiert

    Die PMC 2026 adressiert Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette und schafft damit einen Austausch, der in dieser Dichte selten möglich ist. Fachleute aus der Verpackungsindustrie, Maschinenbauer, Automatisierung, Ingenieure, Forscher, Designer, Entscheidungsträger und Anwender treffen hier zusammen, um über innovative Technologien, nachhaltige Lösungen und die Zukunft der Verpackung zu diskutieren. „Bei uns erhalten Entscheider die richtigen Impulse, um Vorreiter ihres Feldes zu werden oder auch schlicht zu bleiben“, sagt Bittermann und ergänzt: „Das spiegelt auch unsere Agenda wider, die auf starken Praxisbezug statt nebulöser Zukunftsvisionen setzt. Entscheiderinnen und Entscheider sollen nach zwei Tagen nicht mit abstrakten Zukunftsbildern abreisen, sondern mit konkreten Ansätzen, die sich in Projekten, Investitionsentscheidungen und Roadmaps übersetzen lassen.“

    Maschinenbauer finden hier Impulse für die Entwicklung der nächsten Maschinengeneration und diskutieren Strategien für die digitale Transformation ihres Unternehmens. Ob Modularisierung, Software-Architekturen, datenbasierte Services oder KI-Use-Cases.

    Auch für Zulieferer und Komponentenhersteller entsteht Mehrwert, weil sie aus erster Hand erfahren, welche Anforderungen Maschinenbauer an Antriebe, Sensorik und Steuerungstechnik stellen. Wer diese Signale früh aufnimmt, kann Entwicklungsarbeit gezielter priorisieren, Schnittstellen sauberer gestalten und Innovationen näher an die reale Nachfrage bringen.

    Anwender aus FMCG oder Pharma erhalten Einblick in technologische Entwicklungen, die ihre Investitionsentscheidungen der nächsten Jahre prägen. Entscheidend ist dabei der direkte Draht zu Maschinenherstellern: Wer konkrete Produktionsanforderungen hat, kann sie hier unmittelbar spiegeln und diskutieren – ohne Umwege, ohne Interpretationsverluste.

    Die Stärke der PMC ist der Mix: nicht nur Bühne und Programm, sondern Dialog. Wenn Maschinenbauer, Komponentenlieferanten und Anwender gemeinsam über Umrüstbarkeit, Materialvielfalt, neue Service-Modelle und KI-Integration sprechen, entstehen praxisnahe Lösungen schneller. Genau deshalb setzt die Veranstaltung auf Networking als festen Bestandteil – inklusive Austausch in entspannter Atmosphäre beim Abendformat. „Bereits auf den vergangenen Ausgaben unserer Veranstaltung fanden so viele spätere Projektpartner zueinander“, betont Bittermann.

    Die Packaging Machinery Conference 2026 versteht sich damit als Arbeitsplattform für eine Branche im Wandel. Sie bietet Orientierung in einem zunehmend komplexen Umfeld und schafft Raum für Austausch, der über Schlagworte hinausgeht. Wer Entscheidungen für die kommenden Jahre vorbereitet, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte.

     

    Autor: Alexander Stark, Redakteur FACHPACK360°