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24. - 26. September 2019 // Nürnberg, Germany

FachPack Newsroom

Industrie 4.0 - Verpacken wird digital

© shutterstock/Zapp2Photo

Ob unter dem Schlagwort Industrie 4.0, dem Konzept einer Smart Factory oder der Erweiterung des Internets der Dinge auf industrielle Anwendungen (IIoT) – gemeint ist meist dasselbe: die Vernetzung und Digitalisierung der Produktion. Dieses Thema stellt für Hersteller aller Branchen eine große Herausforderung, aber auch eine einmalige Chance dar.

Einer Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens McKinsey zufolge, können Unternehmen durch den Einsatz von IIoT-Technologien ihre Instandhaltungskosten und Ausfallzeiten von Maschinen um bis zu 50 Prozent reduzieren und ihre Produktivität um bis zu 55 Prozent erhöhen. Oft scheitert es aber in der Praxis am interdisziplinären Know-how, um die passenden Technologien auszuwählen und in ein ganzheitliches Konzept einzubinden. Technologieunternehmen nennen für die Umsetzung verschiedenste Stellschrauben, wie die Optimierung der Produktionsabläufe, vorausschauende Wartung, Anpassung der Lagerhaltung und Arbeitssicherheit. In den vergangenen Jahren haben die Anbieter aus Maschinenbau, Logistik und für Produktionsmittel ihre Angebote zunehmend an diese neuen Herausforderungen angepasst. Hersteller von Verpackungsmaschinen und Kennzeichnungstechnik sowie den vor- und nachgelagerten Prozessen sind bemüht, gemeinsame Schnittstellenstandards wie OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) zu etablieren, damit der Datenaustausch in der Produktionskette optimal vonstattengeht.

Vom 25. bis 27. September 2018 werden ca. 1.500 Unternehmen aus der Prozesskette Verpackung ihre technologischen Lösungen im Bereich Industrie 4.0 auf der FachPack präsentieren. So werden die Anbieter von Packmitteln intelligente Verpackungen für Intralogistik und Versand vorstellen, die beispielsweise mit RFID-Technologie ausgestattet und somit in das IT-Umfeld der Produktion eingebunden sind. Hersteller von Verpackungsmaschinen sorgen durch die Digitalisierung ihrer Prozesse für flexible Lösungen, die den Herstellern ermöglichen, die Anforderungen von Losgröße 1 umzusetzen. Damit der Mensch optimal mit dem technologischen Produktionsumfeld kommunizieren kann, entwickeln die Unternehmen entsprechende HMI-Schnittstellen und sorgen zum Beispiel mit Datenbrillen oder digitalen Zwillingen für neue Dimensionen im Bereich der Augmented Reality. Welches Schlagwort die Aussteller auf der FachPack für ihr jeweiliges Angebot auch immer wählen werden – die Digitalisierung wird in jedem Fall eine herausragende Rolle auf der europäischen Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik einnehmen.

Infografik 1: Große Erwartungen an Industrie 4.0

Zebra Technologies hat in einer weltweiten Studie 1.100 Führungskräfte aus den Branchen Automobil, Hightech, Lebensmittel, Getränke, Tabak und Pharma nach ihren Erwartungen in Bezug auf Industrie 4.0 befragt.

  • 88 Prozent erwarten Gewinnzuwachs.
  • 48 Prozent planen den Einsatz von RFID in der Produktion.
  • 50 Prozent nennen Flexibilität als wichtigstes Unternehmensziel, um sich an fluktuierende Märkte besser anpassen zu können.
  • 27 Prozent der Unternehmen sammeln Daten aus der Supply Chain, nutzen diese aber nicht.
  • Als Hindernisse für die Umsetzung von Industrie 4.0-Anwendungen nennen 46 Prozent die komplexe Technologie, 45 Prozent mangelnde IT-Ressourcen, 44 Prozent Sicherheitsbedenken, 41 Prozent fehlendes Budget für Industrie 4.0-Maßnahmen.

 

Infografik 2: Mehrwert des IIoT für die Supply Chain

  • Erwartete Auswirkungen einer digitalen Transformation auf die Kostensituation in den Unternehmen (Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management, Bundesvereinigung Logistik, BVL):
    • Verarbeitendes Gewerbe: 22,6 Prozent zusätzliche Erlöse, 17,6 Prozent Kostenreduktion
    • Logistikdienstleistungen: 33 Prozent zusätzliche Erlöse, 34 Prozent Kostenreduktion
    • Handel: 33,3 Prozent zusätzliche Erlöse, 25,5 Prozent Kostenreduktion
  • McKinsey beziffert den potenziellen wirtschaftlichen Nutzen von IIoT im produzierenden Gewerbe auf 3,7 Billionen Dollar jährlich.

Über die FachPack

Die FachPack ist die Europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik. An drei kompakten Messetagen präsentiert sie vom 25. bis 27. September 2018 in Nürnberg ihr umfassendes Fachangebot rund um die Prozesskette Verpackung für Industrie- und Konsumgüter. Mit ihrem neuen Markenauftritt „Morgen entsteht beim Machen“ präsentiert sich die FachPack frischer, stärker und profilierter. Dabei ist sie lösungsorientiert, konkret und bleibt verlässlich sowie pragmatisch wie immer. Mit ihrem einzigartigen Messeportfolio aus den Bereichen Packstoffe und Packmittel, Packhilfsmittel, Verpackungsmaschinen, Etikettier- und Kennzeichnungstechnik, Maschinen und Geräte in der Verpackungsperipherie, Verpackungsdruck und -veredelung, Intra- und Verpackungslogistik sowie Services für die Verpackungsindustrie ist die FachPack der Branchentreff des europäischen Verpackungsmarktes, der Fachbesucher aus allen verpackungsintensiven Branchen anzieht: Lebensmittel/Getränke, Pharma/Medizintechnik, Kosmetik, Chemie, Automotive sowie weiterer Konsum- und Industriegüter.
www.fachpack.de

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